Mo
26
Sep
2011
Im letzten Jahr wurde die Idee der Verwaltung vorgestellt, die Kersten-Miles Brücke wieder in den historischen Zustand zu versetzen. „Wir stimmten zu, weil den Obdachlosen durch Straßensozialarbeiter Unterkünfte in Jenfeld angeboten wurden. Nicht nur der Transport der Menschen und ihrer Habseligkeiten wurde garantiert, sondern auch eine Hilfestellung bei der Suche nach einer eigenen Wohnung gewährleistet“, sagt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GAL Mitte.
Der Vorschlag wurde angenommen. Die Bunker aus dem zweiten Weltkrieg wurden entfernt und der historische Zustand, mit dem Flussbett auf der einen Seite und dem Kopfsteinpflaster mit den Steinen auf der anderen Seite, wurde wieder hergestellt.
„Anfangs lief die Betreuung der Obdachlosen gut. Sie wurden in Jenfeld untergebracht und bekamen aus unserer Sicht so eine gute Chance auf einen Neuanfang. Als nun neue Menschen den Platz unter der Brücke zum Schlafen nutzten, hätten wieder Straßensozialarbeiter geschickt werden müssen. Oft wissen die Menschen nicht von den Unterkünften, oder haben Probleme hinzukommen. Dabei hätte sie Hilfe gebraucht. Stattdessen steht da nun der Zaun. Das ist ein völlig falsches Signal. Wir wollen helfen und nicht vertreiben. Das Ziel sollte sein, dass niemand unter einer Brücke schlafen muss und nicht, dass niemand unter der Brücke schlafen kann“, sagt Osterburg weiter.
Dirk Petersen, Bezirksabgeordneter aus St. Pauli sagt dazu: „Einen Stahlzaun, der an eine Grenzbefestigungsanlage erinnert und dessen einziger Zweck es ist, Menschen davon abzuhalten, öffentlichen Raum zu betreten, brauchen wir auf. St. Pauli nicht.“
Um etwas gegen den Zaun zu unternehmen, bringt die GAL-Fraktion Hamburg-Mitte heute einen Antrag in den Hauptausschuss ein. Darin wird die Verwaltung aufgefordert den Zaun zu entfernen und den Obdachlosen durch Straßensozialarbeiter den Weg zu einer Unterkunft zu erleichtern.
Für die zum Thema gehörenden Anträge bitte auf "Mehr lesen" gehen.
Di
13
Sep
2011
Radfahren auf der Reeperbahn ist gefährlich. Schon seit Jahren. Am Dienstag dem 13. September um 11 Uhr hat die GAL-Fraktion Hamburg-Mitte gemeinsam mit dem verkehrspolitischen Sprecher der GAL Bürgerschaftsfraktion Till Steffen mit einer Presseaktion darauf aufmerksam gemacht.
„Im Zusammenhang mit der Aktion „Sicherer Verkehr auf der Reeperbahn“ bringen wir in die nächste Bezirksversammlung einen Antrag zur Prüfung von Radverkehrstreifen oder Schutzstreifen auf der Reeperbahn ein“, erklärt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender in Mitte.
Mo
05
Sep
2011
Die Diskussion um die Zukunft der Alten Rindermarkthalle scheint beendet. Am Freitag wurden die Pläne präsentiert. Die GAL-Fraktion Mitte begrüßt, dass die Nahversorgung sichergestellt wird. Ein Edeka Center, Aldi, Budni und der Neubau einer Markthalle bieten neue Einkaufsmöglichkeiten. Dazu wird der Vorplatz neu gestaltet: Außengastronomie, und ein Marktplatz sollen zum Verweilen einladen. Besonders gelungen findet die GAL-Mitte, dass Räume in den Seitenflügeln des Gebäudes bisher nicht verplant sind. Dort sollen die Ideen und Konzepte der AnwohnerInnen Platz finden.
„Mit diesem guten Konzept und dem zehnjährigen Mietvertrag gehe ich davon aus, dass das hier eine Dauerlösung wird", sagt Michael Osterburg. Zwar ist die neue Nutzung nun wieder nur intern verhandelt worden, doch mit der frühzeitigen Information von Beiräten und Kommunalpolitikern ist man diesmal auf gutem Wege.
Mi
08
Jun
2011
Die GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung von Hamburg-Mitte setzt sich dafür ein, dass die Grenzsäule vor dem Grundstück Reeperbahn 170 a-f instand gesetzt wird. Für die Bezirksversammlung am 16. Juni ist ein entsprechender Antrag eingebracht worden.
Neues aus St. Pauli
Es liegt die Voruntersuchung für eine soziale Erhaltungsverordnung für Teilbereiche des Stadtteils Hamburg- St. Pauli / - Endbericht – vom Bezirksamt Hamburg Mitte vor.
Auf der Homepage des Bezirks kann sie eingesehen werden. Link zur Homepage
Der GRÜNE Plan für St. Pauli
St. Pauli muss einladend für seine Gäste, vor allem aber wohnlich für seine Bewohnerinnen und Bewohner bleiben. Darum wollen wir
GRÜNE Politik für St. Pauli
St. Pauli entwickelt sich von einem benachteiligten Quartier zu einem In-Viertel. Das birgt das Risiko von Verdrängung und der Verknappung preiswerten Wohnraums. Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass innerstädtisch bezahlbarer Wohnraum erhalten bleibt und ausgebaut wird.