Altstadt
Die Altstadt wird durch Kaufhäuser und zahlreiche Läden geprägt. Hauptverwaltungen und Behörden sind hier angesiedelt. Charakteristisch sind die vielen Kontorhäuser aus dem 19. Jahrhundert. Im Bereich zwischen dem Ballindamm an der Binnenalster und der Steinstraße entstanden Büro- und Kaufhäuser.
Neustadt
Die Neustadt, eingerahmt von Ludwig-Erhard-Straße, Holstenwall, Stadthausbrücke und Kaiser-Wilhelm-Straße, ist eines der letzten Wohnquartiere der Innenstadt. Hierhin erweiterte sich die Hansestadt ab 1620. Das Viertel ist geprägt durch einen hohen Wohnanteil, aber seine Nahversorgung ist gefährdet. .
HafenCity
Im engeren Sinne bezeichnet die HafenCity als Projektname das rund 155 ha große Gebiet auf dem ehemals zum Freihafen gehörenden nördlichen Teil des Großen Grasbrooks. Bis zur Mitte der 2020er Jahre sollen auf dem Areal Wohneinheiten (12.000 Personen) und Arbeitsplätze (40.000 Personen) entstehen.
St. Pauli
ist der wohl berühmteste Stadtteil Hamburgs. Rund um die Reeperbahn liegen Lust und Laster, Ruhm und Szenekultur eng beieinander. Eine Vielzahl von Musikclubs, Diskotheken und Kneipen, von Geschäften und Freudenhäusern prägen das Bild des Kiezes.
St. Georg
liegt östlich der Innenstadt und ist vor allem durch Kulturenvielfalt geprägt. Hier findet man jede Art von Café und unterschidlichste Bars, Kneipen und Restaurants. Einzelhändler prägen das Straßenbild. Das Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner für ihren Stadtteil ist herausragend.
Hamm
Seit 1847 Vorort, seit 1894 Stadtteil, wurde Hamm im Krieg stark zerstört. Nun herrscht hier Backstein-Wohnarchitektur der 50er und 60er Jahre vor und Hamm wird oft unterbewertet. Und doch wohnen hier viele Menschen (rund 35.000). Gerade hier möchte die GAL das Wohnen auf dem Wasser verwirklichen. Ein Kleinod ist der Hammer Park (Bild).
Horn
Das Geestdorf Horn wurde wie Hamm und Hammerbrook 1383 von Hamburg in Besitz genommen. Im 19. Jahrhundert wurde es erst Vorort und dann Stadtteil. Da Horn von den alliierten Bombardements weit weniger betroffen war, wurde es nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem wichtigen Wohngebiet - rund 37.000 EinwohnerInnen leben hier.
Borgfelde
Im Juli 1943 wurde Borgfelde zu großen Teilen durch Bomben zerstört. Die Einwohnerzahl sank auf ein Achtel der Vorkriegsbevölkerung. Der Wiederaufbau schuf auch in Borgfelde die typische Nachkriegs-Zeilenbauweise anstelle der früheren Blockrandbebauung.
Rothenburgsort
ist gekennzeichnet durch Flächen mit Kleingärten, ein Industrie- und Gewerbegebiet, verschiedene Eisenbahnanlagen, einen breiten Grünzug an der Elbe und dem Wohnviertel von Rothenburgsort, das mit den ca. 8.300 BewohnerInnen den Kern des Stadtteils bildet.
Billstedt
Die Bebauung mit Einzelhäusern und Wohnblocks und die gegensätzliche Zusammensetzung der Bevölkerung machen Billstedt in seiner Struktur so spannend und stellen die Politik jeden Tag vor neue Herausforderungen.
Veddel
Auf der Veddel leben rund 5.000 Einwohner, darunter circa 400 Studenten. In den letzten Jahrzehnten haben sich im Stadtteil viele größere und kleinere Initiativen entwickelt. Sie fanden sich in dem - von der GAL stets geförderten - ausgesprochen aktiven Stadteilbeirat Veddel zusammen.
Wilhelmsburg
ist mit einer Fläche von 35,3 km2 der größte Stadtteil Hamburgs und die größte Flussinsel Europas. Die 2013 stattfindenden Ausstellungen: igs (Internationale Gartenschau) und IBA (Internationale Bauausstellung) bringen für den Stadtteil große Veränderungen.
Finkenwerder
In den 1920er Jahren enstand im für den damalige in Hamburg typischen Backsteinstil der heutige Ortskern. In Finkenwerder ticken die Uhren anders. Das ländliche Ambiente wird kontrastiert durch das nahe Airbus-Werk und die Hafenindustrie.